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1704 Komiker
Elke Winkens, Komiker aus Deutschland
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Deutschland

Elke Winkens

Elke Winkens, geborene Fischer, ist eine österreichisch-deutsche Schauspielerin. Sie wachsen im deutschen Ort Ratheim, ein Stadtteil von Hückelhoven, auf. Wegen des Berufs ihres Vaters ziehen die Familie zuerst in den Niederlanden und anschließend nach Belgien; für eine Weile leben sie dann in Afrika. Mit sechs Jahren begann sie Ballettunterricht, und im Alter von neun trat sie erst auf einer Bühne auf. Anschließend war sie in zahlreichen Tanz‐ und Theaterproduktionen zu sehen. Von 1978 bis 1986 war sie als professionelle Turnerin aktiv und gewann mehrere Titel im Bodenturnen.

Helga Hahnemann, Komiker aus Deutschland
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Deutschland

Helga Hahnemann

Helga Hahnemann, eine deutsche Unterhalterin, Kabarettistin, Sängerin und Schauspielerin, wurde am 8. September 1937 in Berlin-Wilhelmsruh geboren und starb am 20. November 1991 in Berlin-Buch. Sie war das jüngste von vier Kindern. Ihr Talent für Komik wurde entdeckt, als sie noch zur Schule ging. Von 1956 bis 1959 studierte sie an der Ernst Busch Akademie für Schauspielkunst in Berlin-Niederschöneweide, die sie als Schauspielschule besuchte. Diese Ausbildung bereitete sie auf eine Karriere in der Aufführung vor. Hahnemann begann ihr Berufsleben mit einem Bühnendebüt im Jahr 1959 beim Kabarettensemble Leipziger Pfeffermühle. Sie kehrte um 1961 oder 1962 nach Berlin zurück und konzentrierte sich auf Kabarett und Komödie. Nach 1962 trat sie häufig im Fernsehen und Radio auf. Ab 1969 wurde sie festes Mitglied des Ensembles des Deutschen Fernsehfunks (DFF). Sie war bekannt für ihre Auftritte in der satirischen Comedy-Show 'Tele-BZ', wo sie zusammen mit Ingeborg Krabbe, Ingeborg Naß, Hans-Joachim Hanisch und Sergio Günther in über 30 Folgen auftrat. Ihre Arbeit an 'Tele-BZ' brachte ihr den Kunstpreis des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB) der DDR ein. Hahnemann erlangte in der DDR bis Ende der 1970er Jahre große Popularität und war bekannt für ihre „Berliner Schnauze“, ihre direkte Art. Von dieser Zeit an moderierte sie auf dem Berliner Rundfunk die Sendung 'Helgas Top(p)-Musike' und hatte Hits wie 'Wo ist mein Jeld bloß geblieben,' 'Jetzt kommt dein Süßer' und 'U-Bahn-Beat'. Sie präsentierte außerdem regelmäßig die Unterhaltungssendung 'Ein Kessel Buntes' und spielte Rollen wie Erna Mischke in der Fernsehserienfolge Maxe Baumann von 1976 bis 1980 sowie die Stiefmutter Marianne im Märchenfilm Aschenbrödel aus dem Jahr 1976. Sie lieh Yvonne Jensen in drei der Olsen-Band-Filme ihre Stimme. Hahnemann erhielt 1982 den Kunstpreis der DDR und 1987 den Nationalpreis der DDR für Kunst und Literatur III. Klasse. Im November 1991 wurde bei ihr Lungenkrebs diagnostiziert, kurz bevor sie im Alter von 54 Jahren starb. Zur Erinnerung an sie wurde 1995 der 'Goldene Henne'-Preis gestiftet, und das Gemeinschaftszentrum in Schöneiche, wo sie lebte, erhielt den Namen Helga-Hahnemann-Haus.

Jakob Geis, Komiker aus Deutschland
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Jakob Geis

Jakob Geis, auch bekannt als Papa Geis, war ein deutscher Künstler, Volkssänger und Musiker. Er wurde am 27. Dezember 1840 in Athen geboren und zog mit seiner Familie im Alter von sechs Jahren nach München. Sein Vater, Nikolaus Geis, hatte eine Position als Hofbeamter am griechischen Königshof inne. Geis beabsichtigte zunächst, Priester der katholischen Kirche zu werden, brach aber im Alter von 26 Jahren sein theologisches Studium ab, um eine Bühnenkarriere zu verfolgen. Er starb am 3. März 1908 in München im Alter von 67 Jahren und wurde auf dem Westfriedhof beigesetzt. Geis begann seine Bühnenkarriere in Wien und trat das erste Mal im Alter von 26 Jahren auf der Bühne auf. Ab 1869 trat er regelmäßig als Humorist im Hotel Oberpollinger auf. Er schloss sich kurzzeitig Anderl Welschs Ensemble an und wurde im November 1875 Direktor seiner eigenen Gesangsgruppe, zu der Christian Seidenbusch und Willy Schäffer gehörten, die für ihre Frauenimitationen bekannt waren. Sein Bühnenname, Papa Geis, bedeutet „Papa Geis“ und er trug oft schwarze Kleidung, die an einen katholischen Priester erinnerte, und wurde manchmal als „Vater“ begrüßt. Er feierte großen Erfolg mit seiner Karikatur eines vergesslichen Korpsstudenten in der Kostümaufführung „Das bemooste Haupt“. Um 1900 galt er als der beliebteste Volksliedsänger in München. Geis’ humoristischer Stil umfasste die Darstellung von Charakteren mit aufwendigen Lebensgeschichten und zeigte häufig ‚gewöhnliche Leute‘ wie Bedienstete und Kutscher. 1878 gründete er seine eigene musikalische und humoristische Gruppe namens Gesellschaft Geis. Paul Damas komponierte die Musik für seine Coupletts, später folgte Georg Huber. Seine Coupletts gelten als Spiegelbild der Münchner Kulturgeschichte. Im Jahr 1902 nahm er fünf Titel für die Gramophone Co. auf, darunter ‚Kalauer-Couplet‘, ‚Daradl-Dadl‘ und eine Travestie des ‚Bachstelzenlieds‘ (Tit-willow). Er verfasste 1905 seine Autobiographie, Jakob Geis: Selbstbiographie. Bekannte Coupletts waren ‚Schimpfen tut a jeder‘, ‚Verlassen bin i‘, ‚Drah di Madl, drah di‘ und ‚morgen kommt der Mahdi‘. Sein Vermächtnis beeinflusste nachfolgende Generationen von Volkssängern, und seine Enkelkinder umfassten einen Dramatiker und Regisseur.

Karl Valentin, Komiker aus Deutschland
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Karl Valentin

Karl Valentin, geboren Valentin Ludwig Fey am 4. Juni 1882 in München, war ein bayerischer Komiker und Kabarettist. Er entstammte einer bürgerlichen Familie; sein Vater, Johann Valentin Fey, war in einem Möbeltransportgeschäft tätig, und seine Eltern heirateten 1869. Er arbeitete zunächst als Schreinerlehrling und schloss diese Lehre um 1896 ab. Schon früh im Leben erlebte er Verluste mit dem Tod seiner Schwester Elisabeth im Jahr 1871 und seiner Brüder Karl und Max im Jahr 1882; er selbst überlebte als Säugling eine Diphtherie dank eines alten Hausmittels einer alten Frau. Valentin begann seine Bühnenkarriere um 1901 als 'Vereinshumorist'. Im Jahr 1902 besuchte er für drei Monate eine Varieté-Schule in München unter der Leitung von Hermann Strebel und trat erstmals unter dem Namen ‘Karl Valentin’ im Zeughaus-Varieté-Theater in Nürnberg auf. Er legte eine dreijährige Pause von den Auftritten ein, um eine zwanzigköpfige One-Man-Band zu konstruieren, mit der er 1906 tourte, und übernahm außerdem kurzzeitig von 1902 bis 1906 nach dem Tod seines Vaters die Leitung des Familienunternehmen Falk & Fey. Er studierte Musik und lernte Gitarre bei Heinrich Albert und trat regelmäßig in Münchner Kabaretts und Bierhallen auf. Ab 1911 bildete er ein Duo mit Elisabeth Wellano (Liesl Karlstadt), das für kurze, humorvolle Sketche in bayerischem Dialekt bekannt war. Valentin’s kreatives Schaffen umfasste zahlreiche Stummfilme in den 1920er Jahren, beginnend etwa 1912, als er ein Filmstudio in München gründete. Er spielte in rund 40 Kurzfilmen mit, oft basierend auf seinen Skizzen, darunter Mysteries of a Barbershop (1923), geschrieben von Bertolt Brecht, und Mysterien eines Frisiersalons (1922). Er inszenierte und spielte in seinem letzten Stummfilm, 'Der Sonderling', 1929 mit. Er verfasste Skizzen und ein Theaterstück mit dem Titel 'Ritter Unkenstein' und komponierte das klassische Lied ‘Ja so war’ns die oidn Rittersleut’. Bertolt Brecht verglich Valentin mit Chaplin wegen seiner Ablehnung von Nachahmung und Psychologie, und Brecht spielte gelegentlich Klarinette in Valentins Skizzen, was ihre enge Freundschaft unterstrich. Valentin wurde manchmal als der 'Charlie Chaplin Deutschlands' bezeichnet. Er erschien 1932 in seinem ersten Tonfilm, Die verkaufte Braut . Er starb am 9. Februar 1948 in Planegg an einer Lungenentzündung. Ein Valentin-Museum wurde 1959 in München eröffnet, und eine Statue von ihm steht auf dem Viktualienmarkt. Seine Arbeit beeinflusste Künstler wie Bertolt Brecht, Samuel Beckett, Loriot und Helge Schneider und gilt heute als maßgeblich für die deutsche Weimarer Kultur.

Kaya Yanar, Komiker aus Deutschland
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Kaya Yanar

Kaya Yanar ist ein deutscher Komiker, der am 20. Mai 1973 in Frankfurt am Main geboren wurde. Seine Eltern sind türkische Einwanderer aus Antakya, Türkei, und er besuchte das Heinrich-von-Gagern-Gymnasium in Frankfurt, wo er sein Abitur erwarb. Schon in jungen Jahren wollte Kaya Yanar zunächst Komiker werden. Er absolvierte ein Hochschulstudium und belegte Phonetik, Amerikanistik und Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, brach es aber ohne Abschluss ab. Sein Hintergrund als deutscher Staatsbürger mit türkisch-arabischen Eltern hat zu seiner einzigartigen Perspektive beigetragen. Yanar erlangte 2001 durch die Sat.1-Comedy-Show Was guckst du?! Bekanntheit, in der er mit kulturellen Stereotypen spielt. Die Show brachte ihm 2001 den Deutschen Fernsehpreis und zahlreiche weitere Auszeichnungen ein, darunter den Deutschen Fernsehpreis für Beste Comedy und Beste Comedyshow im Jahr 2002. Er hat mehrere CDs veröffentlicht, darunter 'Suchst du' (2001) und 'Welttournee durch Deutschland' (2003), sowie ein Buch mit dem Titel Made in Germany (2011). Er tourt mit Solo-Comedy-Programmen durch Deutschland, darunter Made in Germany (2008), Live und unzensiert (2009) und All Inclusive! (2013), die Aufzeichnungen werden auf RTL ausgestrahlt. Außerdem hatte er 2008 eine Filmrolle in der Fernsehkomödie Dekker & Adi – Wer bremst verliert! . Abseits seiner komödiantischen Auftritte moderiert Kaya Yanar die RTL-Sendung 'Geht's noch?! Kayas Woche' (seit 2014), die Stand-up und politische Satire verbindet. Zuvor moderierte er 2007 auf ZDF 'Kaya Yanar testet Deutschland – die Multi-Kulti-Show' und war von 2011 bis 2012 Co-Moderator von ‘Stars bei der Arbeit’. Er gilt als eine Schlüsselfigur bei der Förderung der multikulturellen Akzeptanz in deutschsprachigen Ländern, und seit 2012 ist er Pate der Heinrich-Middendorf-Oberschule Aschendorf, wo er 'Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage' unterstützt. Er ist außerdem Juror beim deutschen 'Comedy Grand-Prix' und engagiert sich aktiv für Tierrechte, unterstützt PETA und ist Veganer. Sein Rücktritt von den Tourneen wurde nach seiner Lost -Tournee im Jahr 2026 angekündigt.

Kurt Krömer, Komiker aus Deutschland
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Kurt Krömer

Kurt Krömer ist ein deutscher Komiker und Schauspieler, der als Alexander Bojcan am 20. November 1974 im Bezirk Neukölln in West-Berlin geboren wurde. Seine Familie hat böhmische und mährische Wurzeln. Er begann 1992 unter dem Pseudonym Kurt Krömer aufzutreten, inspiriert von einem ehemaligen Deutschlehrer. Bevor er sich der Komik widmete, verließ er die Schule nach der 10. Klasse, absolvierte kurz eine Ausbildung zum Anlehner eines Schneidermeisters und arbeitete zwei Jahre als Reinigungskraft und Bauarbeiter. Krömers Karriere begann mit Auftritten in der 'Die Kuhnle + Krömer Show' von 1996 bis 1997. Er besuchte von Oktober 1996 bis Dezember 1997 die TuT – Schule für Tanz, Clown und Theater in Hannover, bezeichnete sich als 'Neoclown' und nannte Louis de Funès, Klaus Kinski, Andy Kaufman und Leo Bassi als Inspirationsquellen. Von 2003 bis 2005 wurde die 'Kurt Krömer Show' vom rbb ausgestrahlt und löste das Format 'Bei Krömers' ab. Er moderierte von 2004 bis 2005 'Die Kurt Krömer Show' im rbb Fernsehen und von 2005 bis 2006 'Bei Krömers'. Letzteres zeigte Interviews mit Familienmitgliedern und gewann 2006 den Deutschen Fernsehpreis. Er spielte in Filmen wie 'Wo ist Fred?' (2006) und 'Life Is Too Long' (2010) und führte 2010 gemeinsam mit Steffen Möller die Roadmovie 'Polen für Anfänger'. Im Laufe seiner Karriere hat Krömer zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen erhalten. Er gewann 2005 den Deutschen Comedy Award für den besten Newcomer, 2006 den Deutschen Fernsehpreis für die beste Comedy, den Zeck-Kabarettpreis – Nachwuchswert Fresh-Zeck im Jahr 2006, den Deutschen Kleinkunstpreis im Jahr 2007 und den Das große Kleinkunstfestival – Berlin-Preis im Jahr 2007. Außerdem gewann er 2009 die 1 Live Krone für beste Comedy und den Grimme-Preis für beste Unterhaltung für 'Krömer – Die internationale Show' (2011) sowie 'Chez Krömer' in den Jahren 2020 und 2022. Im Jahr 2023 gewann er den Deutschen Podcast Preis für den besten Newcomer für 'Feelings'. Kürzlich nahm er 2021 und 2023 an 'LOL: Last One Laughing' teil und teilte sich 2023 den Sieg. Krömer moderiert derzeit 'Chez Krömer', das im September 2019 begann, und für ZDF ist ein neues Format namens 'Krömers letzte Stunde' geplant.

Loriot, Komiker aus Deutschland
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Loriot

Eine vielseitige deutsche Persönlichkeit, Bernhard-Viktor Christoph-Carl von Bülow, bekannt als Vicco oder Loriot, fungierte in verschiedenen Rollen, darunter als Komiker, Schauspieler, Zeichner, Schriftsteller, Filmemacher und Humorist. Er wurde am 12. November 1923 in Brandenburg an der Havel, Preußen (heute Brandenburg, Deutschland) geboren und verwendete hauptsächlich das Pseudonym Loriot, abgeleitet vom französischen Wort für das Neuntal, dem Wappentier der Familie von Bülow. Seine Eltern waren Johann-Albrecht Wilhelm von Bülow und Charlotte von Roeder; sie trennten sich kurz nach seiner Geburt. Er wuchs in Berlin mit seiner Großmutter auf, nachdem seine Mutter im Alter von sechs Jahren gestorben war. Während des Zweiten Weltkriegs diente er drei Jahre lang als Oberleutnant an der Ostfront und erhielt das Eiserne Kreuz 2. und 1. Klasse sowie die Panzerkampfabzeichen in Bronze. Loriot etablierte sich anfangs als Karikaturist und veröffentlichte ab 1950 Cartoons unter dem Pseudonym Loriot in Zeitschriften wie Die Straße , Stern und Quick . Von Bülow legte 1946 sein Abitur ab, nachdem er an der Landeskunstschule Hamburg Studien für Grafikdesign sowie Malerei abgeschlossen hatte. Ab 1950 begann er, in andere kreative Bereiche vorzudringen und arbeitete als Schauspieler, Drehbuchautor, Animator, Moderator, Regisseur sowie Bühnen- und Kostümbildner. 1971 schuf er den Cartoon Wum, dessen Sprecher er selbst war; zudem erlangte der mit Wum verbundene Song „Ich wünsch’ mir ’ne kleine Miezekatze“ im Jahr 1972 große Bekanntheit. Sein Komikstil zeichnete sich durch eine pokerartige Miene aus, wobei er darauf abzielte, das Publikum zum Lachen zu bringen, anstatt sich selbst, und oft die deutsche Formalität und Ernsthaftigkeit aufs Korn nahm. Müller-Lüdenscheidts Ente in der Badewanne und Szenarien mit Eheberatung und Parkgebühren. Die Fernsehserie Loriot feierte 1976 ihre Premiere und verband geradlinigen Slapstick mit spitzbübischen Witzen über deutsche Stereotypen. Er inszenierte die Filme Ödipussi (1988) und Pappa Ante Portas (1991) und dirigierte 1982 ein humorvolles Galakonzert zum 100. Jahrestag der Berliner Philharmonie. Der Bayerische Filmpreis wurde ihm zweimal verliehen, 1988 und 1993, und die Universität Wuppertal verlieh ihm 2001 einen Ehrendoktor. Seine Arbeit prägte die deutsche Sprache maßgeblich mit Wortspielen und Witz und ist bekannt für liebevoll unsinnige und verrückte Szenen. Sketche weisen oft wiederkehrende Themen auf, wie ein schiefes Bild an der Wand und berühmte Zitate wie „Die Ente bleibt draußen“. Loriot starb am 22. August 2011 in Münsing-Ammerland und hinterließ ein Erbe humorvoller Entwürfe, Geschichten und Filme, die das Publikum bis heute unterhalten, darunter laufende Tourneen mit seinen Sketchen, die vom Kabarettensemble Leipziger Pfeffermühle aufgeführt werden.

Michael Herbig, Komiker aus Deutschland
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Michael Herbig

Michael Herbig, geboren am 29. April 1968 in München, Deutschland, ist ein deutscher Komiker, Schauspieler, Unternehmer, Drehbuchautor, Regisseur, Sprecher und Produzent. Er ist beruflich als Bully Herbig bekannt, einen Spitznamen, den er als Kind von einer Lehrerin erhielt und später übernahm. Schon in jungen Jahren träumte er davon, Filme zu machen, wobei er zunächst auf Wunsch seiner Mutter Fotografie studierte. Herbig begann seine Karriere 1991 mit Auftritten in Radiosendungen wie Langemann und die Morgencrew und Die Bayern-Cops . Er arbeitete weiterhin im Radio, trat in zahlreichen Sendungen auf und moderierte später von 1997 an Bully's Late Light Show . Seine Arbeit erweiterte sich auf das Fernsehen, darunter die Sketch-Comedy-Serie Bullyparade , die von 1997 bis 2002 lief und Rick Kavanian, Christian Tramitz und Diana Herold umfasste. Die Sketche der Sendung enthielten Parodien auf Star Trek , Western und das Leben von Kaiserin Elisabeth von Bayern (Sissi), wobei das Publikum über Themen für zukünftige Filme abstimmte. Er gründete 1996 herbX Medienproduktion GmbH, gefolgt von herbX Tonstudios im Jahr 1998 und herbX Film GmbH im Jahr 1999. Herbig feierte große Erfolge im Film und inszenierte 2000 seinen ersten Film, Erkan & Stefan . Der Schuh des Manitu (2001) war ein großer kommerzieller Erfolg, zog über 11,7 Millionen Zuschauer an und erhielt einen Sonderpreis bei den Bayerischen Filmpreisen 2001. Auch (T)Raumschiff Surprise – Periode 1 (2004) erwies sich als kommerziell erfolgreich. Er hat Sheriff Woody in den deutschen Synchronfassungen von Toy Story 3 und Toy Story 4 gesprochen. 2009 inszenierte er eine Realverfilmung von Vicky die Vikingerin und den Thriller Balloon im Jahr 2018. Derzeit moderiert er seit April 2021 auf Amazon Prime Last One Laughing: Germany . Seine Arbeit wurde mit Auszeichnungen gewürdigt, darunter der Bernd Eichinger Award bei den 62. Deutschen Filmpreisen im Jahr 2012, ein Bambi Award – Film National im Jahr 2001 und ein Deutscher Comedy Award – Beste Komiker im Jahr 2001.

Michael Mittermeier, Komiker aus Deutschland
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Michael Mittermeier

Michael Mittermeier ist ein deutscher Komiker, der am 3. April 1966 in Dorfen, Oberbayern, geboren wurde. Sein Vater arbeitete als Auktionator, und er besuchte das Gymnasium in Gars am Inn und legte dort sein Abitur ab. Er verbrachte seine Kindheit in Bayern und strebte zunächst eine Karriere als Rockmusiker an, erhielt Klavier- und Gitarrenunterricht und trat als Straßenmusiker auf. Inspiriert vom amerikanischen Komiker Jerry Lewis begann er 1987 mit der Vorbereitung von Material für Auftritte und debütierte im Alter von 15 Jahren 1981 in der ZDF-Sendung Scooter im Fernsehen. Mittermeier studierte Politikwissenschaft und Amerikanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und verfasste 1994 eine Masterarbeit über amerikanischen Stand-up-Comedy. Er begann seine Karriere 1996 mit der Comedy-Show 'Zapped', die Parodien auf deutsche Werbespots und die US-Serie 'MacGyver' enthielt. Die Show tourte ausgiebig durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, feierte zahlreiche ausverkaufte Vorstellungen und erhielt 1997 den Goldenen Europa Award für Comedy. Anfang 1997 veröffentlichte er eine CD von 'Zapped!' und gewann 1996 den Prix Pantheon beim Bonner German Spaß-und-Satire-Open. Seitdem hat er zahlreiche Comedy-Programme herausgebracht, darunter 'Wahnsinnlich' (1990), 'Zapped!' (1999), 'Back to Life' (2002), 'Paranoid' (2004), 'Safari' (2007) und 'Achtung, Baby!' (2010), sowie neuere Shows wie '#13' (2022) und 'Flashback – Die Rückkehr der Zukunft' (2024). Mittermeiers Arbeit hat bedeutende Anerkennung gefunden, darunter der Deutsche Comedypreis für den besten Comedian, der ihm von 1999 aus fünfmal in Folge verliehen wurde. Er erhielt außerdem 1998 einen Fernsehpreis der ARD (Goldene Europa) und 2001 einen ECHO Award als 'bester nationaler Comedy-Star'. Er trat in New Yorker Comedy Clubs und auf internationalen Festivals auf, darunter beim Cape Town International Comedy Festival im Jahr 2009. Er ist auch bekannt dafür, den Begriff 'Arschgeweih' populär gemacht zu haben und für seine Zusammenarbeit mit Guano Apes am Single 'Kumba Yo!' unter dem Namen Mittermeier vs. Guano Babes. Derzeit moderiert er die Fernsehsendung 'Find The Liar, Mittermeier' (BR) und bereitet sein neues Programm 'OLDBOY …sind wir bald da?' vor, das 2027 Premiere feiern wird. Er eröffnete 2023 den 'Lucky Punch Comedy Club' in München und 2026 eine zweite Location in Wien und bietet damit eine Plattform für aufstrebende Comedians.

Otto Waalkes, Komiker aus Deutschland
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Otto Waalkes

Ein deutscher Entertainer, Otto Gerhard Waalkes, der allgemein einfach als Otto bekannt ist, arbeitet als Komiker, Schauspieler, Musiker, Autor und Comiczeichner. Er wurde am 22. Juli 1948 in Emden, Deutschland, geboren und wuchs zusammen mit seinem älteren Bruder Karl-Heinz im Stadtteil Transvaal auf. Seine Eltern waren Karl Waalkes, ein Maler, und Adele Lüpkes. Schon im Alter von elf Jahren trat er erstmals öffentlich auf, indem er den Babysitter-Boogie vortrug und einen Gutschein sowie ein Buch erhielt. In der Zeit zwischen 1964 und etwa 1970 war Otto Mitglied von The Rustlers, einer Rock & Roll-Band, die hauptsächlich Beatles-Songs spielte; jedoch erlangten seine improvisierten Bühnenkommentare eine größere Anziehungskraft als die Musik, was ihn letztendlich zu einer Karriere in der Komik führte. Otto absolvierte ab 1970 eine künstlerische Ausbildung an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, brach diese aber nicht fertig. Während dieser Zeit lebte er in einer Wohngemeinschaft namens Villa Kunterbunt in Hamburg-Winterhude mit vierzehn anderen Künstlern, darunter Udo Lindenberg und Marius Müller-Westernhagen. Er trat im Folklore-Club Danny's Pan in Hamburg auf. 1972 lernte er seinen Manager Hans Otto Mertens kennen. Sein erstes Album, 'Otto', erschien 1973 und verkaufte sich über 500.000 Mal, wobei die Ottifanten auf dem Cover zu sehen waren. Die Fernsehshow 'Otto Show' im Jahr 1973 bedeutete einen bedeutenden Durchbruch für ihn. Otto’s Komik basiert auf Wortspielen, Sprachwitz und absurden Sprachelementen, Klängen und Körpersprache. Er integriert oft Satire, politische Kommentare und soziale Kritik in seine Auftritte. Seine 'Otto'-Bücher und Schallplatten waren erfolgreich und erreichten Spitzenplätze in den Charts. Er ist bekannt für Figuren wie Harry Hirsch, Frau Suhrbier, Oberförster Pudlich und Herbert von Karamalz, aber der Ottifant ist sein berühmtester Comic-Charakter. Er schuf die 13-teilige Zeichentrickserie 'Ottos Ottifanten' im Jahr 1993 und den Zeichentrickfilm 'Kommando Störtebeker' im Jahr 2001. Otto hat auch seine Stimme für Charaktere wie Mushu in Disneys Mulan (1998) und Sid den Faultier in Ice Age (2002) geliehen. Er spielte in '7 Zwerge' (2004) und dessen Fortsetzung (2006) mit. Derzeit lebt er in Hamburg-Blankenese und verkauft Merchandise, darunter Toaster mit einem 'Ottifant'-Logo und einem Soundeffekt namens 'Guten Appetit', sowie T-Shirts mit einem lachenden Ottifant-Design. Im Jahr 2023 erreichte eine Bearbeitung seines Liedes 'Friesenjung' die Spitze der deutschen Singlecharts.

Weiß Ferdl, Komiker aus Deutschland
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Weiß Ferdl

Weiß Ferdl war ein deutscher Komiker und zählt zu den bekanntesten bayerischen Volksliedermachern und -darstellern. Seine Berühmtheit gründet sich auf den Gesangsauftritt „Ein Wagen von der Linie 8“, einer Satire zur Münchner Trambahn, die sich zur Hymne zahlreicher Trambahnfreunde entwickelte.

Willy Astor, Komiker aus Deutschland
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Willy Astor

Willy Astor, geboren als Wilhelm Gottfried Astor in München am 6. September 1961, ist ein deutscher Kabarettist, Musiker und Komponist. Aufgewachsen im Stadtteil Hasenbergl in München, besuchte er lokale Schulen, bevor er 1976 eine Lehre als Werkzeugmacher bei BMW begann. Er setzte seine Ausbildung fort und wurde 1985 Maschinenbauingenieur. Astors vielfältiger Hintergrund, einschließlich seiner Zeit als Werkzeugmacher, prägt seinen Ansatz für die Komödie, die er als Handwerk betrachtet. Er gilt als Deutschlands bekanntester Wortwitzkünstler und Silbenfischer seit 35 Jahren. Astors musikalische Reise begann im Alter von 14 Jahren, als er mit dem Spielen der Akkordeon begann, gefolgt von Gitarrenunterricht ab 1979. Um 1983 begann er, Songs und Prosatexte zu schreiben und etablierte sich in der Münchner Kabarettszene. Besonders bekannt wurde er in den frühen 1990er Jahren durch seine Kabarettprogramme mit Wortspielen, darunter Homophone und Homöphone. Sein Komikstil basiert auf seiner eigenen Vorstellungskraft und hält sich an die deutschen Reimregeln, oft unter dem Pseudonym „Wolfgang Amadeus Notarzt“. Von 1990 bis 1999 moderierte er die Comedy-Show „Die Feuchtgrubers“ auf Antenne Bayern. Außerdem steuerte er ein wöchentliches Comedy-Segment namens „Willys Wortstudio“ für Bayern 3 bei. Während seiner Karriere hat Willy Astor bemerkenswerte Anerkennung erlangt. 1997 komponierte er die Hymne von FC Bayern München, „Stern des Südens“, in Zusammenarbeit mit Stephan Lehmann an den Texten. Er erschien 1996 in der Fernsehserie „Die Willy Astor-Show“ zusammen mit Günter Grünwald und trat 2009 auf dem Arosa Humor Festival und 2004 auf dem Festival Songs an einem Sommerabend auf. Bis Mitte der 1990er Jahre hat er fünf Alben mit Instrumentalmusik veröffentlicht, und sein Musikprojekt „Sound Of Islands“ ist bei Fans von Instrumentalmusik beliebt. Er nahm 2013 an einer Wohltätigkeitsaufnahme „Weida“ teil. Sein komödiantisches Repertoire umfasst zahlreiche Lieder, die als Klassiker gelten, wie „Radkäppchen“, „Alkoholnummer“, „Fasermacker“ und „Maschin scho putzt“. Derzeit tourt er mit seinem Programm „Pointe of no Return“, das seine „Größten Witze“ beinhaltet, und betreibt einen Online-Shop für seine Publikationen, darunter eine CD im Zusammenhang mit seinem Programm „Jäger des verlorenen Satzes“. Seine Auftritte zielen darauf ab, den Menschen zu helfen, alltägliche Sorgen zu vergessen.